Aslan: Einmal eine Löwenmähne, bitte!
26. Januar 2015
Heute dreht sich alles um den Schöpfer und Führer Narnias: Aslan. In unserer Interpretation hat er einen schicken und gleichzeitig lässigen Look in Goldtönen und in unschuldigem Weiß bekommen. Wieso wir schon am Vortrag an der Frisur für den sprechenden Löwen arbeiteten und wie wir eine viel zu große Leggins anpassten, erfahrt ihr im angefügten Beitrag.
Als Schöpfer von Narnia durfte Aslan natürlich nicht fehlen.
Er sieht optisch zwar wie ein Löwe aus, doch Aslan ist eigentlich eine
Gottheit, die die Kraft hat, die Grenzen zwischen der realen Welt und Narnia zu
überschreiten. Obwohl er sanft, barmherzig und klug ist, wird mehrmals betont,
dass Aslan nicht zahm ist. Als Gottheit muss er auch bestrafen können und über
eine Macht verfügen, die den Bewohnern des Landes zeigt, dass man ihn zu
respektieren hat. Demnach musste ein fulminantes Outfit her! Erneut standen wir
vor der Problematik, dass Aslan als Charakter ja eigentlich keine Kleidung
trägt, aber mittlerweile wussten wir, wie die Sache anzugehen war.
Als Basis wählten wir ein gelbes Kleid mit kurzen Ärmeln und
ausgestelltem Rock (TK Maxx), um das Fell des Löwen zu repräsentierten. Kombiniert wurde
das Kleid mit einer schwarz-goldenen Leggins von Zeeman, die mir allerdings viel zu groß
war, weswegen wir einfach einen Trick anwandten und die Leggins einige Male am
Bein und am Bauch umschlugen. Das gab dem Outfit etwas mehr Glamour und deutete
sogleich die hoheitliche Position Aslans an. Es fehlte uns nur noch an einer
Kopfbedeckung, um dem Löwen seine Mähne zu geben. Als uns die weiße Strickweste mit Fell im Inneren in die Hände fiel, waren wir anfänglich skeptisch, ob ebenjene den eher
schicken Look nicht ruinieren würde, doch nach der Anprobe merkten wir, dass die
Weste das Outfit lässiger machte und entschieden uns sofort dafür. Das Weiß ist
zudem hervorragend als die Unschuld und Reinheit zu verstehen. Mal strahlt
Aslan Gold wie die Sonne, mal weiß wie der Schnee. Beide Perspektiven vereinten
wir in den drei Kleidungsstücken.

Bei den Accessoires galt dadurch, dass wir sowohl mit weiß,
als auch mit gelb arbeiteten, dass Silber- und Goldtöne zugleich infrage kämen.
Die Statement-Kette in Gold mit dem perlmuttschimmerndem Stein in der Mitte
passte sehr gut zu den changierenden runden Ohrringen. Der große Ring fügte
sich angenehm in das Schmuck-Ensemble. Um den Nägeln dafür etwas mehr Farbe zu
geben, nahmen wir einen Nagellack in einem goldenen Kupferton (Manhattan's Caramel Candy aus der Birthday Colours LE), der die Nägel
schön glänzend erscheinen ließ.
An den Augen arbeiteten wir mit dem flüssigen Lidschatten Eyemazing
Eyeshadow Cream von Manhattan Cosmetics in den Farben 29A Get Glamified! und
95T Chocolate Kiss. 29A Get Glamified! setzten wir an das innere Auge, während
der dunklere Goldton die Lidfalte modellierte. Mit Mascara auf den Wimpern und
Pudern auf den Augenbrauen sorgten die cremigen Lidschatten für einen cleanen
Look mit Glitzergarantie. Der pinke Lippenstift 114 der Marke Belavance von Biosthétique betonte
die Zartheit des Löwen, die wir mit etwas Puder und Rouge im Gesicht
abrundeten.
Die Arbeit an den Haaren ging schon am Vortag los: Yavanna flocht
mir viele kleine Zöpfe, die anschließend mit etwas Haarschaum behandelt wurden. Über Nacht trockneten die
Zöpfe (dafür musste ich übrigens mit Mütze schlafen…), sodass wir sie am
Shooting-Tag nur noch aufmachen mussten. Die Zöpfe haben den Effekt, dass das
Haar anschließend leicht gekreppt wirken, ohne billig auszusehen. Anschließend
toupierten wir vorsichtig die Ansätze und sprühten den gesamten Kopf mit
Haarspray ein, um die ideale Löwenmähne anzudeuten.
Was sagt ihr, kann man in dem Look als löwenartige Gottheit auftreten? Oder habt ihr vielleicht andere Ideen, wie man die Löwen-Optik noch besser hinbekommen würde?
- L
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