Max und Moritz: Auf Streichzug mit Stil

25. Februar 2015

Na, kennt ihr ihn auch noch? Der geliebte Literaturklassiker von Wilhelm Busch begegnete den meisten in der Kindheit und ich kann mich da nicht ausschließen. Neben der Frommen Helene und Dideldum! haben es mir zwei besondere Lausbuben stark angetan: Die Rede ist von Max und Moritz, veröffentlicht im Jahre 1865. Mein Großvater hat uns regelmäßig die Streiche der zwei Bengel vorgelesen, um uns entweder davor zu warnen, was passieren könnte, wenn man Streiche spielt oder, um uns zu ermutigen, Schabernack zu treiben. Im Endeffekt gehöre ich ins Team Max und Moritz und überlasse Meister Lampe und Onkel Fritz den anderen. Die zwei Bengel ergeben zwar ein Team, doch wir entschieden uns, dass ich beide Charaktere verkörpern sollte, anstatt sie "voneinander zu'trennen". Wie wir uns endlich für zwei Outfits entscheiden konnten und wie hoch hinaus es für mich ging, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.


 "Ach, was muß man oft von bösen, Kindern hören oder lesen! 
Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen."  
- Wilhelm Busch, Max und Moritz: Eine Bubengeschichte in sieben Streichen

Die Wahl des Outfits war die erste Hürde, die zu meistern war. Im Vorfeld haben wir uns Gedanken zum Look für die zwei Lausbuben gemacht und waren uns einig, dass Farbe ein großer Bestandteil sein sollte. Colorblocking as its finest. Also griffen wir nach vielen bunten Kleidungsstücken. Als Erstes möchte ich mit Max, dem Bengel mit dem schwarzen Haar beginnen. Als Basis entschieden wir uns für eine senfgelbe Jeans der Hausmarke Amisu von New Yorker und einen blauen Blazer von Primark. Nur leider wollte ich für euch nicht im BH posieren und somit entschieden wir uns kurzerhand für ein dunkelorangenes T-Shirt mit Knöpfen von Pimkie. Die Schuhfrage wurde kurze Zeit später geklärt. Wir entschieden uns für blaue Sneaker von Primark und machten uns auf den Weg zum berüchtigten Accessoire-Tisch. Da wir das Outfit mehr in den Vordergrund stellen wollten, nahmen wir zwei unterschiedliche Ohrstecker aus einem Set von Sixx zur Hand. Nun zum Makeup: Leicht sollte es sein. Nicht allzu beladen. Eine leichte Base und helle braune Schatten aus der Fräulein 38 Palette sollten reichen. Der letzte Schliff wurde durch den hellblauen Lidschatten von essence an den äußeren Lidern erzielt und mit dem Lippenstift enduring sable von Avon vollendet. Die Nägel wurden farblich passend zur Hose lackiert, im Farbton little miss sunrise von essence.  Da ich letztens beim Friseur war und mir einen Pony schneiden ließ, hatte ich die perfekte Frisur, die sehr stark an Max erinnert. Die Haare am Hinterkopf wurden als Letztes zurückgesteckt. Nun konnte der Schabernack beginnen. Lustige und fröhliche Posen, Grimassen und die passenden Requisiten... mehr braucht man nicht, um den Lausbuben zu interpretieren. Doch wo ein Max ist, ist auch ein Moritz...
Moritz' Outfit war schneller zusammengestellt, als man dachte. Ein dunkelgrüner Blazer aus einem Vintagestore in London und eine buntgemusterte Hose von H&M bildeten die Basis. Dazu kombinierten wir ein knallig rotes Top und Gs heiß geliebte Prada Oxford Dupes von C&A.
Wie auch bei Max wollten wir den Schmuck als auch das Makeup sehr schlicht halten. Wir entschieden uns für kleine grüne Ohrstecker. Da Grün im Mittelpunkt stand, wurde das äußere Lid mit einem grünen Lidschatten von Avon (colour trend feru) schattiert und die Lippen leicht mit dem colour Lip Pen (050 Cherry-Ty) von Catrice benetzt. Wir wollten hoch hinaus... und zwar mit meinen Haaren. Schon zu Beginn orientierten wir uns an einem Iro ala Miley Cyrus und somit machte sich Y ans Werk. Sie toupierte meine vorderen Haare bis eine wunderbare Tolle entstand und steckte meine seitlichen Haare zurück. Ihr könnt euch vorstellen, dass viel Haarspray im Spiel war. Noch Stunden später hielt die Frisur wie angegossen.


Was sagt ihr zu den Interpretationen? Kann man so auf Streichzug gehen?

 - G

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