Tutorial: Mini-Locken, einfach gemacht!

10. Oktober 2014


Für die meisten ist es keine neue Nachricht, aber meine Haare sind von Natur aus nicht lockig, sondern aalglatt. Trotzdem gestalte ich mir für manche Rollen eine dichte Mini-Locken Frisur, die so manche Clownsperücken in den Schatten stellt. Wie ich aus meinen Spaghetti Fussilli zaubere verrate ich euch im folgenden Post.



 Für diese Frisur brauchen wir Haarnadeln und Haarklammern, sowie einen Kamm.

Der Look geht sowohl mit nassem als auch mit trockenem Haar, allerdings hält die Frisur länger, wenn die Haare noch mindestens feucht sind und komplett durchtrocknen (man kann sie auch gut mit einer Wasserspritze anfeuchten). Für das Shooting brauchte ich keine lange Haltbarkeit, also habe ich die Haare lediglich mit Haarschaum befeuchtet und aufgedreht, damit die Strähnen schneller durchtrocknen.

Die Haare werden in rechteckigen Partien abgeteilt und die Strähnen in sich selbst gedreht. Die verzwirbelte Strähne wird mit dem Ansatz in das U der Haarnadel gelegt und dann in einer 8-er Bewegung auf die Haarnadel aufgedreht. Die Spitzen werden am Ende mit einer Haarklammer festgesteckt. Man arbeitet den gesamten Kopf entlang, am besten in versetzten Partien, damit später keine starke Scheitelbildung stattfindet (außer natürlich am gewünschten Scheitel entlang). 

Wenn alle Strähnen fertig gedreht sind, braucht man nur noch eins: Geduld. Denn außer man besitzt eine Trockenhaube, muss man ziemlich lange warten bis diese eng gezwirbelten Strähnen durchtrocknen. Wenn ich den Look privat tragen will und im nassen Haar arbeite, lasse ich es meistens über Nacht trocknen. Beim Shooting habe ich ein wenig mit dem Fön nachgeholfen. Wenn die Strähnen noch feucht sind, halten die Locken nicht gut, also lieber mehr Zeit einplanen! Wenn man die Zeit nicht hat, kann man, wie bereits erwähnt, auch mit trockenen Haaren arbeiten. Dazu am besten den Festiger ins gesamte (am besten noch feuchte) Haar einarbeiten und die Haare anschließend komplett trocken föhnen. Es ist etwas schwieriger die Strähnen einzudrehen und die Haltbarkeit ist nicht ganz so lang, aber einige Stunden sollte man schon Spaß an seiner Frisur haben, wenn man die Ansätze gut antoupiert.

Zum Ausfrisieren löst man die Klammern vorsichtig aus dem Haar und entwirrt die dadurch entstehenden Spiralen sanft mit den Fingern. Um die Locke zu unterstützen und die Haltbarkeit der Frisur zu erhöhen, toupiert man die Haare leicht durch. Auch an den Ansätzen toupiert man die Haare an, damit die Strähnen sich miteinander verbinden und die Frisur mehr Stand erhält. Je stärker man die Frisur toupiert, desto dichter werden die Locken.
Im Handumdrehen wird aus meinem glatten Bob ein voller Lockenkopf, an dem ich bis zu drei Tage Spaß habe.

- Y

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