Der Impala: Der Straßenfeger schlechthin

31. Oktober 2014

Manche von euch mögen sich fragen, wieso wir uns ausgerechnet den Impala für unser Supernatural-Shooting vorgenommen haben. Immerhin handelt es sich dabei um ein Auto! Wir wollten ein sexy Lederoutfit erstellen, der alle Blicke auf sich zieht. Wir gruben uns durch viele Leder-Einzelteile, bis wir einen Komplettlook kreiert hatten. Warum wir ausgerechnet den Impala umsetzen wollten und wie wir aus einem Auto einen Look zauberten, erfahrt ihr in dem heutigen Beitrag.



Die Idee, den Impala in unser Fotoshooting zu integrieren, kam von G und wir waren sofort Feuer und Flamme, als wir davon hörten. Eigentlich zeigen wir ja nur modische Interpretationen von Charakteren, nicht von Automobilen, aber der Impala gehört einfach zu Supernatural dazu, wie die Currysoße zur Currywurst. Der Impala ist Deans Baby, seine wahre große Liebe. Deshalb ist das Auto auch kein er, der Impala ist eine sie! Als feststand, dass ich bei unserem Fotoshooting Dean darstellen würde, meinten die Mädels, dass es eigentlich cool wäre, wenn ich dann auch gleich den Impala übernähme. Immerhin gehören die zwei zusammen! Gesagt, getan.
Uns war klar, dass wir beim Impala viel Leder und Silber sehen wollten. Das Outfit sollte hart, aber auch irgendwie sexy wirken. Am Shootingtag gruben wir uns dann durch einen Haufen Leder-Einzelteile. Lederröcke, Lederhosen, Ledershorts und, und, und. Wir entschieden uns dann für einen Lederrock (H&M) von G mit einem breiten Reißverschluss an der Vorderseite – und ja, der Rock war richtig schön eng! Er machte quasi die perfekte Kurven für den Impala.
Auch die Auswahl für die Oberteile war groß, doch letztendlich nahmen wir ein schwarzes Neckholdertop von Peek & Cloppenburg. Das Besondere am Top: es hat einen angedeuteten V-Ausschnitt und daran befindet sich am tiefsten Punkt ein silberner Halbring.
Was auf keinen Fall fehlen durfte, war die Lederjacke. Auch hier testeten wir viele Jacken durch. Mal eine von unseren Gasthipstern, mal eine von G, doch im Endeffekt fanden wir meine eigene Lederjacke mit den silbernern Nieten für den Impala am passendsten. Ebenjene erwarb ich für einen Schnäppchenpreis im Sale bei Vero Moda (und ich liebe diese Jacke immer noch abgöttisch!). Bei der Strumpfhosenauswahl ging es dann sogar ziemlich schnell. Ich hatte mehrere Strumpfhosen mitgebracht, doch die Mädels waren sich darüber einig, dass nur die Strümpfe mit dem Strapsen-Look (Primark, 3€) perfekt passen würden. Die Strumpfhose ist am Oberschenkel sehr transparent und haben an den Seiten eine Strapsen-Optik. Oberhalb des Knies läuft die Strumpfhose dann in ein Blumen-Muster über.

Als wir über die Schuhe sprachen, war uns allen klar, dass nur hohe Hacken den gewünschten effekt erzielen würden. Die Heels, die ich mitbrachte, verwendeten wir dann aber für Crowley und somit griffen wir auf andere Halbboots zurück. Der Absatz war noch hoch genug, um das Bein optisch zu strecken und die silbernen Schnallen-Applikationen an der Seite des Schuhs, fügten sich gut in das Gesamtbild unseres Looks ein.
Für die Nägel griffen wir auf einen Leder-Effekt-Lack zurück, den ich vor einiger Zeit für mich entdeckt hatte. Ebenjener kommt aus dem Hause p2 und nennt sich Leather Matte polish (080 thrilling style). Der Nagellack harmonisierte mit seiner Lederoptik super mit dem Lederrock und der Lederjacke.
Da wir auch noch einen Ring verwenden, aber nicht auf simplen Silberschmuck zurückgreifen wollten, zückten wir den schwarzen Federring von Six. Die dezenten Steine blinken leicht im Licht, was dem Ring zusätzlich zu einem Blickfänger machte. Wieso Federn, fragt ihr euch jetzt? Na, wir wollten den Impala doch Flügel geben, damit er über die Straßen fliegen kann!
Die Diskussion um eine Kette war schnell gelöst. Erst hatten wir überlegt, ob wir den Ausschnitt nicht für sich sprechen lassen wollen, schließlich sah der Look mit dem Neckholder-Top schon cool genug aus. Doch dann kam der Vorschlag auf, dass man auch mit einem Rosenkranz arbeiten könnte. Eine solche Kette hängt nämlich bei den Winchesters um den Rückspiegel des Impalas. Die Idee gefiel uns allen, somit bestückten wir unsere Version des Impalas  mit einem schwarz-silbernen Rosenkranz. 
Die passenden Ohrringe hatte dann Y für uns parat. Wir fanden, dass die runden silbernen Ringe sehr einem Autoreifen ähnelten, deshalb konnten wir einfach nicht auf sie verzichten. 

Das Make-Up sollte natürlich auch auffällig sein. Die Lippen malten wir knallrot an, um mit der Signalfarbe alle Aufmerksamkeit auf die Lippen zu ziehen. Die Augen wollten wir zwar auch betonen, doch im Gegensatz zu den Lippen, sollte sich das Make-Up dort eher zurückhalten. Wir verwendeten am Augeninneren einen hellen silbernen Lidschatten, der zum äußeren Winkel des Auges immer dunkler wurde. Mit einem Pinsel wurde der Look verblendet, um ein Smokey-Eye zu erzielen. Viel Wimperntusche sorgte dann für den perfekten Augenaufschlag. Mit ordentlich Rouge gaben wir dem Ganzen etwas Verwegeneres.
Meine Haare verwandelte Y auf der einen Seite in eine coole Drehfrisur - und sie hat dafür nur eine (!) Haarnadel gebraucht! Dazu hat sie an der Seite des Kopfes, an der durch den Seitenscheitel weniger Haare waren, horizontal in zwei Partien aufgeteilt und diese in sich selbst eingedreht. Die obere Partie führte sie schräg nach unten, sodass sie kurz hinterm Ohr auf die untere Partie traf, wo beide Strähnen miteinander verdreht wurden. Nach zwei Umdrehungen musste die nun oben liegende Strähne bloß mit einer festen Haarklammer in die untere festgesteckt werden und die darüber liegenden, nicht eingedrehten Haare, darüber drapiert werden und der Look war fertig.


Wie gefällt euch der Look des Impalas und die Idee, ein Auto in einen Look umzuwandeln?

- L

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